Ein Expeditions-Lkw auf Unimog-Basis ist für viele Overlander das Nonplusultra.
Ein Modell in Serie anzubieten, traute sich bislang trotzdem nur Bimobil – bis jetzt. Ziegler Adventure nimmt mit dem Moghome die Herausforderung an. Wir vergleichen zwei Unimog U4023 Allrad-Wohnmobile

Sechs Buchstaben, die zum Mythos geworden sind. Eine Karosserieform, schon aus hundert Metern Entfernung unverkennbar. Geländeeigenschaften, die noch heute fast alles in den Schatten stellen: der Unimog ist auch im Jahr 2016 eine Klasse für sich. Zwar wurden in den vergangenen Jahren weit mehr Fernreisefahrzeuge auf Frontlenker-Fahrgestellen aufgebaut als je zuvor, doch genießt der Portalachsen-Kurzhauber nach wie vor den Ruf der Unbezwingbarkeit.

 

Bimobil EX435

Grund genug für Bimobil, jüngst mit dem EX 435 wieder ein Modell in das Portfolio aufzunehmen. Und wenn selbst ein so vernunftbetoner Betrieb wie das Traditionsunternehmen aus Oberpframmern solch ein Traumgerät im Programm hat – dann muss für Reiseunimogs ganz offensichtlich ein Markt existieren. Das dachte sich auch Martin Ziegler, der mit seinem gut 600 Mann starken Unternehmen im bayrischen Pöttmes bislang als Automobilzulieferer und Maschinenbauer aktiv ist.

 

Ziegler Moghome

Unter der Marke Ziegler Adventure will der Newcomer direkt in der Königsklasse der Expeditionsfahrzeuge einsteigen und hat sich dafür starke Partner aus der Branche gesucht, um dem „Moghome“ zum Erfolg zu verhelfen. Mit ihren Vier-Meter-Kabinen, Leergewichten von rund 7,8 Tonnen und Grundpreisen von 276.000 (Bimobil) und 303.000 Euro spielen die Fahrzeuge in derselben Liga. Grund genug also, den EX 435 und das Moghome zum Vergleichstest zu bitten.

 

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