Nordstar hat seine Wohnkabine zum Modelljahr 2014 überarbeitet und modernisiert. Ein Gimmick: ausziehbare Alkovenböden bieten noch mehr Platz im Bett. Wir gingen mit der 6 S und 8,5 S auf Testfahrt – mit familientauglichen Doppelkabinern als Basisfahrzeuge.

Ein alltagstauglicher Doppelkabinen-Pickup und eine kompakte Wohnkabine auf der Ladefläche – das ist für viele Teilzeit- Overlander genau die richtige Mischung aus Vernunft und Komfort. Was aber „alltagstauglich“ und „kompakt“ im Einzelnen bedeuten, ist jedoch Ansichtssache. Nirgendwo wird das deutlicher als bei den zwei neuen Nordstar Wohnkabine, die beim Wohnkabinencenter in Gevelsberg für den Test abfahrbereit auf dem Hof stehen.

Auf der einen Seite ein Nissan Navara, eigentlich nicht unbedingt als ein kleiner Vertreter seiner Zunft bekannt, mit der Nordstar 6 S auf dem Rücken. Eine stimmige, komfortable Kombination. Im direkten Vergleich wirkt sie allerdings winzig. Denn als zweites Basisfahrzeug lässt daneben schon mal ein RAM 1500 seinen V8-Benziner warmlaufen, die noch einmal einen halben Meter längere Camp 8,5 S locker geschultert. Fullsize-Pickup mit Fullsize-Kabine, das sind Dimensionen, die man in aller Ruhe auf sich wirken lassen sollte, bevor es mit dem weit über sechs Meter langen, 2,25 Meter breiten Truck auf die Straße geht.

Nur 50 Zentimeter Unterschied bei der Kabinenlänge, und doch prallen hier Welten aufeinander. Ist die kleine Box direkt für in Europa beliebte Pickups zugeschnitten – sie passt problemlos auf Amarok, Hilux, L200 oder Ranger –, verlangt die zweitgrößte Kabine im Nordstar-Sortiment nach einem echten US-Pickup mit großer Ladefläche und ebensolcher Zuladung.

EXPLORER - Winter 2014/2015
Wo sich die beiden Kabinen gleichen und unterscheiden, das lesen Sie ausführlich in der Winter-Ausgabe des EXPLORER.
Jetzt portofrei bestellen
Warenkorb