Das neue Aufstelldach-Hardtop von Gazell‘ bietet für den fünftürigen Jeep Wrangler ein Mindestmaß an Bewohnbarkeit, ohne die Geländeeigenschaften zu beeinträchtigen. Eine attraktive Lösung für kompromisslose Offroader und kompromissbereite Camper

Chuck Norris braucht keine Heizung. Auch kein WC, weiche Polster oder einen Kleiderschrank. Was der Actionheld der 1990er-Jahre braucht, würde er auf Offroadreise gehen, das ist ein Auto, das so hart im Nehmen ist wie er selbst. Der Jeep Wrangler ist genau so ein Partner. Raubeinig, kraftvoll, amerikanisch.
Aber auch der größte Held wird älter, will nicht im Schlafsack neben den Vorderrädern einschlafen, sondern sich bei Regen unter ein trockenes Dach setzen, ein kühles Budweiser aus der Kühlbox holen und am Abend in einem weichen Bett einschlafen. Gut für Chuck, dass Gazell‘ für den JK ein Wohn-Hardtop samt Heckverlängerung entwickelt hat.

Nach Deutschland importiert von Tom‘s Fahrzeugtechnik (Schweiz: Offroad Accessoires), braucht es für die Erstmontage einen Proi, später soll sich das GFK-Element ähnlich leicht demontieren lassen wie das klassische Hardtop. 39 Zentimeter Plus bei der Länge und aufgeklappt bis zu 2,13 Meter Stehhöhe sind die auffälligsten Änderungen. Im eingeklappten Zustand bleibt der Jeep tiefgaragentauglich – auch in der stattlich aufgewerteten Testversion mit Höherlegungsfahrwerk, Koni-Dämpfern und einer Bereifung, die selbst Chuck Norris schwach aussehen lässt: 305/75 auf 17-Zoll-Beadlock-Felgen.

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