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Nicht aufgepasst, schon wird der Traum vom Camper zum finanziellen Albtraum

Kaskoversicherungen für Allradcamper: Wertschätzung

Ein wertvolles Reisemobil sollte kaskoversichert sein. Aber wie hoch? Und was ist mit teuren Neufahrzeugen mit hohem sechsstelligem Wert? Ein Überblick

Das eigene Zuhause auf Reisen stets dabei zu haben – ein Gedanke, der immer mehr Menschen zu gefallen scheint. Laut Caravaning Industrie Verband wurden in Deutschland 2019 jeden Monat 2.610 Reisemobile neu zugelassen, seit Jahren jagt ein Zulassungsrekord den nächsten.

Auch wenn der Löwenanteil klassische Wohnmobile sind, Vans oder ausgebaute Kastenwagen, und nur ein Bruchteil davon Pickups mit Wohnkabine oder Allrad-Camper im Lkw-Format,  ist ihnen gemein, dass sie – ebenso wie reguläre Pkw – nicht ohne Versicherung auf die Straße dürfen. Ohne Kfz-Haftpflichtversicherung, um genau zu sein. „Ohne die gibt es keine Zulassung”, erläutert Daniel Rätz vom Caravaning Industrie Verband (CIVD) – das gilt auch für Österreich und die Schweiz. Diese Haftpflicht-Versicherung jedoch deckt nur Schäden, die am Eigentum Dritter verursacht werden, wenn also beispielsweise jemand die Vorfahrt nimmt und die Fahrerseite des Campers zu Brei fährt. Vor Diebstahl, einem umgestürzten Baum oder der eigenen Blödheit schützt einen die Haftpflicht jedoch nicht, hierfür lassen sich Kasko-Versicherungen abschließen, mit teilweiser oder voller Schadensabdeckung. Das ist freiwillig, aber empfehlenswert, zumindest dann, wenn der Wagen einen relevanten Wert darstellt.

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