AMR-Treffen zieht nach Nienburg/Weser

Nachdem das bekannte Event Amelinghausen verlassen musste, hat es nun eine neue Heimat

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Das AMR-Treffen findet nun zwischen Bremen und Hannover statt

Gute Nachrichten für Overlander: Nachdem Veranstalter Carsten Rennecke in den letzten Monaten über 65 Orte in Erwägung gezogen hatte, ist nun endlich eine neue Veranstaltungsstätte gefunden. Vom 26. bis zum 28. August dieses Jahres wird auf der Festwiese der niedersächsischen Stadt so einiges los sein. Weltenbummler können sich am letzten Augustwochenende auf dem Gelände an der Weser kennenlernen und über ihre Fahrzeuge und das Thema Reisen austauschen.

Rennecke spricht von Schwierigkeiten bei der Suche nach einer geeigneten Lokalität: „Viele Stadtverwaltungen denken bloß an die großen Autos und sagen sich, ’sowas wollen wir hier nicht'“. Nienburgs Bürgermeister Jan Wendorf habe sich jedoch über die Anfrage gefreut: „Das ist etwas Schönes, dass man an uns denkt.“ Nach persönlichen Gesprächen mit Rennecke und in Absprache mit den zuständigen Ämtern habe man sich dann einigen können. „Ich kannte das Thema vorher gar nicht, denke aber, dass das Treffen einen Mehrwert für die Stadt bieten wird“, sagt Wendorf.

Das Treffen werde in diesem Jahr im Zeichen des Ukraine-Krieges stehen, zum Thema sollen Vorträge gehalten werden. Dafür stehe das städtische Theater zur Verfügung, das nur fünf Gehminuten entfernt liegt. Auch Vorträge aus anderen Krisengebieten wie dem Kaukasus seien besonders willkommen – Rennecke sei noch auf der Suche nach Referenten, die Reiseberichte über solche Regionen zu bieten haben. Einen besonderen Fokus setze Rennecke auf die Zusammenarbeit mit entsprechenden NGOs und Hilfsorganisationen, denen im Rahmen von Workshops eine Plattform für ihre Arbeit geboten werden soll.

Warum das AMR-Treffen überhaupt auf der Suche nach einem neuen Austragungsort gewesen ist, hatten wir bereits in einer zurückliegenden Meldung behandelt.

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