Über zwei Wochen lang wütete das Feuer in Kalifornien. Nun konnte die Feuerwehr die Waldbrände unter Kontrolle bringen, doch die Folgen sind verheerend

Mehr als zwei Wochen dauerte es, bis die verheerenden Brände in Kalifornien eingedämmt werden konnten. Den wohl größten Schaden richtete das „Camp-Fire“ rund um den Ort Paradise an. Mindestens 85 Menschen kamen seit dem Ausbruch am 8. November allein im Norden des Bundesstaats ums Leben. Viele Einwohner werden weiterhin vermisst, auch wenn die Zahl von fast 700 auf rund 249 zurückging. Das Feuer hatte sich auf einer Fläche von rund 1.533 Quadratkilometern ausgebreitet und gilt als das tödlichste Feuer in der Geschichte Kaliforniens. Es zerstörte im Norden 19.000 Gebäude und auch der Süden Kaliforniens blieb vor Bränden nicht verschont: in der Umgebung Malibus mussten 250.000 Menschen ihre Häuser verlassen, 1.643 Gebäude wurden zerstört. Drei Menschen kamen ums Leben.

Zur Eindämmung des Feuers trugen in den letzten Tagen starke Regenfälle bei, die glücklicherweise nicht zu großen Schlammlawinen führten. Sie halfen außerdem bei der Suche nach weiteren Vermissten, unter anderem in der Stadt Paradise, die 27.000 Einwohner zählte.

Warenkorb