Der EXPLORER wird der Adventure Southside im kommenden Juli als Aussteller fernbleiben. Grund ist die Anbindung einer zweiten Messe mit unpassendem Themenschwerpunkt

Wer durch die Welt reist – oder reisen will – braucht eine große Portion Weltoffenheit, wenn man ein Land intensiver kennenlernen will, als nur an dessen Oberfläche zu kratzen. Wer reist – oder gereist ist – weiß, das es kein Paradies gibt, jedes Land vor kleinen oder großen Aufgaben steht. Dieses Wissen ist einer der Schätze, den Globetrotter mit heim bringen.

Angst vor einem “ökonomischen Zusammenbruch durch einbrechende Weltwirtschaft, ausufernde Globalverschuldung, der Zusammenbruch der staatlichen Ordnung oder Teile davon, oder ein möglicher internationaler militärischer Konflikt, der auch auf deutschem Boden stattfinden könnte“? Das sind Gedankenexperimente, die den Meisten wohl sehr fern liegen. Erst recht, wenn sie mit Stichworten wie “G20-Gipfel in Hamburg, No-Go-Areas, Organisierte Kriminalität, Illegale Migration, Sozialer Abstieg und Verarmung von immer mehr Menschen in der EU” in Verbindung gebracht werden (Zitate der Messe-Homepage “Prepare!”).

Genau diese – und ähnliche – Szenarien sollen jedoch auf der “Prepare!” durchgespielt werden, einer Messe, die zeitgleich zur Adventure Southside in direkter Nähe ausgerichtet wird, vom selben Organisator und mit Eintrittskarten, die für beide Veranstaltungen gemeinsam gültig sind. “Wir erhoffen uns durch den Bekanntheitsgrad der Adventure Southside einen Abstrahleffekt auf die neue Messe”, bestätigt Veranstalter Ralf Urbanek die bewusste Kopplung der beiden Messen.

Da es dem EXPLORER ein Grundanliegen ist, unseren Lesern ein offenes und positives Bild der Welt zu vermitteln, hat die Redaktion beschlossen, vorerst nicht mehr auf den Veranstaltungen von Rough Road Events (Adventure Northside, Southside) auszustellen und als Medienpartner aufzutreten, da eine Identifikation mit der Ausrichtung des Veranstalters zur Zeit nicht mit den Ideen des EXPLORER harmoniert.

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