sprinter allrad
Power. Immer und jederzeit. Die Kombi aus automatisch regelndem Allradantrieb, 190 PS und einer Neungang- Automatik ist gerade auf Sandpisten ein echtes Fest

Der Van, der gern ein Unimog wär: Der neue Mercedes Sprinter 4×4

Mit dem Wechsel des Allrad-Systems im Sprinter stürzte Daimler Interessenten in Sorge. Zu Unrecht, wie der Härtetest offenbart: Der Sprinter kann mehr denn je

Eigentlich ist der Streckenabschnitt, der gerade vor dem knallroten Testwagen beginnt, den ganz großen Kalibern vorbehalten. Die große Verwindungsstrecke der Verkehrs-Versuchsanlage Horstwalde hält über 1,3 Meter Amplitude bereit, da behalten nur noch Lkw vom Schlage eines Unimog alle vier Räder auf dem Boden. An den gepflasterten Bodenwellen, die auch der Kulisse eines Erdbeben-Schockers entnommen sein könnten, trennt sich die Spreu vom Weizen: Rampenwinkel, Böschungswinkel, Bodenfreiheit, Fahrwerksperformance, alles muss hier sitzen.

Die Idee, einen annähernd ganz normalen Kastenwagen mit Winterreifen in so eine Vorhölle zu schicken, ist dementsprechend, direkt heraus, ziemlich blöd. Ähnlich blöd schauten aber alle Beteiligten und Zaungäste aus der Wäsche, als der Sprinter die Passage nach knapp vier Minuten hinter sich liegen hatte. Einziges Opfer: die etwas (zu) tief angebrachte rückseitige und optionale Trittstufe. Ein Transporter mit einem Allradsystem aus dem Pkw-Regal, mäßiger Bereifung und ohne Untersetzungsgetriebe fährt einem Unimog hinterher? Das klingt zu schön, um wahr zu sein! 

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