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Die Projektwerkstatt von Cord Dayal bietet alles Notwendige für einen Wohnmobilausbau: Platz, gutes Werkzeug und jede Menge Know-how

Gemeinsam selbst gebaut: Selbstbau-Werkstätten

Selbsthilfe-Werkstätten sind für viele Lebensbereiche populär – auch für Camper gibt es ähnliche Anlaufstellen. Zu Besuch bei „ArtGerecht”

Mit einem Hammer klopft Katharina Schubert vorsichtig eine Plastikhülse in die Ausfräsung einer Holzplatte. Das weiß beschichtete Werkstück, an dem die 42-Jährige arbeitet, ist das Seitenteil eines Hängeschranks, der einmal über der Küchenzeile im Koffer ihres Steyr-Lkw 13S21 zum Einsatz kommen soll. Auch die anderen Teile des Oberschranks bereitet sie so für die Montage vor, während ihr Mann Christian mit Leimflasche und Akkuschrauber anrückt.

Die beiden Freiburger erfüllen sich gerade ihren Traum vom Expeditionsmobil auf Lkw-Basis. Im Januar soll alles fertig sein – dann möchten sie eine erste Fahrt nach Skandinavien unternehmen, wenn alles nach Plan verläuft. Doch anders als viele Selbstausbauer stehen Schuberts mit ihrem Fahrzeug bis dahin nicht in ihrer heimischen Garage, sondern bei der Firma „ArtGerecht” von Cord Dayal. Er will mit Selbstbauern „(T)Räume nach Maß” schaffen.

Der Weg zu „ArtGerecht” führt in ein Gewerbegebiet am Rande von Ruhpolding im äußersten Südosten Bayerns, direkt an der Grenze zu Österreich. Wo im Winter auch gern mal Biathlon-Weltcups steigen und Alpenausläufer für eine eindrucksvolle Bergkulisse sorgen, steht eine riesige Lagerhalle in einem mit Maschendraht umzäunten Gelände. Es erinnert ein wenig an einen Schrottplatz. Doch hinter ­einem unscheinbaren Rolltor, in einem abgetrennten Hallenteil, verbirgt sich die Projektwerkstatt von „ArtGerecht”.

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