Nachhaltigkeit geht jeden etwas an, aber kann man Reisemobile ökologisch korrekt aufbauen? Ein Blick auf passende Rohstoffe

Fleisch kauft man – wenn überhaupt – nur noch in Bio-Qualität, die Tomaten wählt man möglichst nicht in Plastik verpackt und Produkte mit Palmöl bleiben so gut es geht im Regal. Schnell den Einkauf im Mehrweg-Einkaufsbeutel verstaut, dann kann die Reise ja beginnen. Der 7-Liter-Sechszylinder des Lkw hustet zweimal kurz auf, dann brummt er zufrieden und bläst Unmengen an Kohlenstoffdioxid in die Luft. Prima. Trotz des CO2-Ausstoßes, der sich in dieser Szene leider nicht vermeiden lässt, können wir unsere Möglichkeiten mit Bedacht nutzen. Wer seinen ökologischen Fußabdruck verkleinern will, der entscheidet sich für Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen. Dabei sollte man aber nicht nur darauf achten, dass die Rohstoffe nachwachsen, sondern auch, wo sie wachsen. Müssen Baustoffe erst einmal aus Asien importiert werden, wirken sich die langen Transportwege negativ auf die Bilanz aus. Eine wichtige Rolle spielt darüber hinaus nicht nur die verbrauchte Energie für die Verarbeitung des Materials, sondern der gesamte Lebenszyklus, also auch die Schritte vor und nach seiner Nutzung: Wie viel Energie ist nötig, um das Produkt herzustellen, beziehungsweise einen Rohstoff zu gewinnen? Wie wird der Rohstoff verarbeitet, wenn man ihn nicht mehr benötigt oder kann er recycelt werden? Wir haben recherchiert: In der Ausgabe 2019-06 erfahren Sie, welche Hölzer und Dämmungen sich eignen und was für Sandwichmaterial es schon aus nachwachsenden Rohstoffen gibt. Außerdem waren wir vor Ort bei Greenlander – Die Firma hat es sich als Ziel gesetzt Pickup-Kabinen aus nachwachsenden Rohstoffen zu fertigen. Gesetzt wird auf Flachs, einem Sandwichkern aus recyceltem Kork und Bio-Epoxidharz. Aber lesen Sie selbst:

EXPLORER - Ausgabe 2019-06
Nachhaltige Baumaterialien und weitere interessante Themen für Allrad-Globetrotter finden Sie in der Ausgabe 2019-06 des EXPLORER. Jetzt bestellen
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