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Mal eben aufgeladen: Shelter dienen als mobile Räume für alle erdenklichen Zwecke. Damit sie die Ortswechsel unbeschadet überstehen, wurden sie sehr robust gebaut

Shelter als Wohnkabinen-Basis – eine attraktive Alternative?

Als Alternative zum Neubau einer Wohnkabine sind Kofferaufbauten aus Armee-Beständen seit jeher beliebt. Die Auswahl ist groß, die Liste an Schwachstellen aber lang. Ein Überblick

Recycling ist in aller Munde, manchmal kann man das sogar wörtlich nehmen: Es gibt immer mehr Menschen, die noch ess­bare Lebensmittel aus dem Abfall hinter dem Supermarkt retten sie ­„containern“. Auch auf den Hinterhöfen des Militärs lässt sich großartig containern, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes: Ausgemusterte Shelter sind für Allrad-Lkw-Fans eine spannende Alternative zum Neubau, zeitlich wie finanziell.

Mehr als zehn treffende Übersetzungen gibt es für den englischen Begriff, vom Wartehäuschen bis zum Bunker ist alles dabei. Und so ist es auch in der Wirklichkeit, die mobilen Immobilien werden für alle möglichen und unmöglichen Einsatzzwecke herangezogen: Sie dienen als Krankentransporter, Funker-Stationen, Kommando-Einheiten oder Schlafmöglichkeit, manchmal wirft man sie an Fallschirmen aus Flugzeugen oder optimiert sie für die Bahnverladung und das relevante Tunnelmaß.

Damit die Shelter eine damit einhergehende, robuste Umgangsform lange Zeit überstehen, wurden – und werden – sie äußerst massiv hergestellt. 30 bis 50 Prozent Mehrgewicht tragen die Boxen mit sich herum, vergleicht man sie mit einer herkömmlich produzierten Wohnkabine. Das liegt oft daran, dass ein tragendes Metallskelett verwendet wurde.

 

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