Georgien – Wintertour im Kaukasus

Vom Kaukasus hat jeder schon einmal gehört, aber was einen dort erwartet, weiß kaum jemand. Unterwegs zwischen Europas Dach und dem Anfang des Orients, zwischen Winter und Frühling

17 Uhr. Das Stündchen hat geschlagen. Die Sonne verschwindet hinter dem Bergpanorama. Sämtliche Lkw-­Motoren fangen an zu wummern, tiefschwarzer Smog schießt aus den Maschinen. Der Unimog befindet sich nun mitten im Gefecht auf der Georgischen Heerstraße, die über den Hauptkamm des Großen Kaukasus nach Stepanzminda und damit hinüber nach Russland führt. Etliche Laster warten in einer kilometerlangen Schlange, noch vor der eigentlichen Passstraße, seit Stun­­den und teil­wei­se Tagen darauf, die Grenze zu Russland passieren zu dürfen. Nun steigen sie alle gleichzeitig aufs Gas. Und wir mittendrin, dabei sollte es eigentlich nur zum Skigebiet Gudauri gehen, an dem die Fernstraße vorbeiführt. Die Fahrbahn, links und rechts von Schneemassen gesäumt, wird zur regelrechten Rennstrecke. Elefantenbergrennen. Die Trucks wuchten sich über den vereisten Asphalt, jeder überholt seinen Nächsten, ohne Rücksicht auf jeglichen Gegenverkehr.

 

Georgien

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