ON TOUR. OFF ROAD: REISEN. AUTOS. TECHNIK.

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Sieben Tonnen auf sechs Rädern – Sprinter 6×6 Camper

Geht nicht, gibt’s nicht. Dieses Motto treibt Andreas und Christine Schwiebert an – zumindest wenn es um ihren Little Ben geht. Der Mercedes Sprinter 6×6 ist ein ganzes Sammelsurium an Speziallösungen. Kein Wunder also, dass es elf Jahre gedauert hat, bis er nun endlich reisefertig ist

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Es gibt Fahrzeuge, denen sieht man die Extraportion Leidenschaft schon von Weitem an. Wenn das Auge gar nicht zur Ruhe kommt, ständig neue Detaillösungen entdeckt, ungewohnte Ideen und überraschende Herangehensweisen, dann wird ohne weitere ­Worte klar: Hier hat sich jemand ganz schön ausgetobt. Der Aufwand und die Detailliebe, die Christine und Andreas Schwiebert in ihren grünen Mercedes investiert haben, suchen ihresgleichen. Dabei profitierten sie von ihrer Erfahrung mit den verschiedensten Wohn­mobilen: Nach einem VW T2 mit Hochdach, einem VW LT35, einem Iveco Daily und einem MAN L2000 ist der Sprinter schon Fahrzeug Nummer fünf, mit dem die Familie auf Reisen geht. „Unsere Tochter Larissa ist praktisch im Wohnmobil groß geworden“, erzählt ­Andreas. Damals, im Teenager-Alter, freute sie sich zunächst gar nicht über den Neuen. Inzwischen ist sie selbst ­Mama und kann der Leidenschaft ihrer Eltern gelassener gegenüber­stehen. „Die ganzen Ideen von den anderen Fahrzeugen, sind in dieses Mobil mit eingeflossen“, sagt Andreas.

Bei einer Feuerwehr-Fachmesse 2011 begegnete Andreas, der in Feldkirchen lebt und bei der Berufsfeuerwehr München arbeitet, dem potenten Oberaigner 6×6 zum ersten Mal – ein Funke, der drei Jahre später bei einer Probefahrt beim Hersteller so richtig zünden sollte. Dem Allrad-Sprinter mit Doppelkabine, Baujahr 2013, hatte das auf Allrad-Umbauten spezialisierte Unternehmen da bereits eine dritte Achse verpasst und ihn von fünf auf sieben Tonnen aufgelastet. Mit Pritsche und vielen Optionen stand der Vorführer (fast) genau so zum Verkauf, wie Andreas ihn haben wollte – er war schock­verliebt. Dabei waren weder die ­Notwendigkeit noch die finanziellen Mittel für ein solches Projekt vorhanden. Aber wenn der Oberbayer eine Vision hat, dann sucht und tüftelt er so lange, bis er einen Weg und die richtigen Fachleute findet, sie umzusetzen. Das zieht sich durch.

 

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