Der Pickup ist das wohl vielseitigste und alltagstauglichste Basisfahrzeug für Offroader und Overlander. Egal ob mit Hardtop und Dachzelt, einer Absetz-Boxen oder einer vollwertigen Wohnkabine – kein Auto lässt sich so unterschiedlich umbauen

Die jüngste Leserumfrage des EXPLORER hat es gerade erst wieder belegt: Immer mehr Allrad-Fans gehen mit einem Pickup auf Reisen. Egal, ob mit absetzbarer Alkovenkabine, Festaufbau oder, ganz klassisch, mit einem Dachzelt auf dem Hardtop. Auch wir in der Redaktion sind dem Zauber ein bisschen erlegen, in verschiedenen Konfigurationen hat unser Mitsubishi L200 in knapp drei Jahren bereits 50.000 Kilometer abgespult.
Der Grund für diese Beliebtheit liegt nahe: Kein anderer Fahrzeugtyp in der Gewichtsklasse bis 3,5 Tonnen bietet derzeit eine so praxisgerechte Kombination aus Zuladung, Fahrkomfort, Alltagstauglichkeit und Potential abseits der Straßen. Die stetig wachsenden Zulassungszahlen bringen auch den Gebrauchtmarkt in Schwung, sodass für jeden Geldbeutel mittlerweile das passende Fahrzeug zu finden ist.

Gleichzeitig hat sich das Zubehör-Angebot für die Pritschenlaster rasant entwickelt, denn auch jüngere Konstruktionen sind unter dem Blech noch so einfach gestrickt, dass sich Fahrwerke leicht umbauen lassen oder Anbauteile wie Seilwindenhalterungen, Unterfahrschutzplatten oder Zusatztanks vergleichsweise einfach zu montieren sind. Auf der anderen Seite haben sich die Pickups so stark weiterentwickelt, dass sie trotz stark gewachsener Maße besser im Verkehr mitschwimmen als jemals zuvor, gleichzeitig aber bis zu einer Tonne Nutzlast verkraften – das hätte man sich vor 25 Jahren nicht vorstellen können, als in Hannover und Emden noch der VW Taro vom Band lief.

EXPLORER - Ausgabe 2019-03
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