Im Segment der schweren Zweiachser dominiert MAN das Feld. Füss zeigt mit einem Aufbau auf dem Mercedes Axor, dass es durchaus Alternativen gibt

Wo man auch hinschaut: wer sich für einen großen Fernreise-Lkw interessiert, findet bei den Herstellern hauptsächlich Fahrgestelle von MAN. Ein Ungleichgewicht, das im deutlichen Gegensatz zur Wertschät- zung alter Daimler-Lkw steht, die man allerorten auf Globetrottertreffen und in der Weltgeschichte antrifft.

Nach wie vor rekrutiert sich ein großer Teil der Basisfahrgestelle aus Gebrauchtbeständen von Militär und Kommunen – und so färbt deren Wahl zwangsweise auch auf den Expeditionsreisemarkt ab. Ein Beispiel dafür ist der Axor, den der BwFuhrparkService ab 2007 in großer Stückzahl anschaffte. Die mittelschwere Baureihe von Daimler ist tauglich für eine Gesamtgewicht von 16,5 Tonnen und kam bei der Bundes- wehr als einzelbereifter Pritschen-Lkw der 5-Tonnen-Klasse zum Einsatz. Mit seinem 286 PS starken Sechszylinder, Untersetzungsgetriebe und drei Differentialsperren, bietet der Daimler im Gelände gute Reserven, auf der Straße dank Achtgang-Getriebes eine gute Gangübersetzung und mit 4,2 Meter Radstand eine fast perfekte Größe für lange Wohnkabinen bis 5,5 Meter Länge.

EXPLORER - Ausgabe 2018-05
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Mercedes Axor Expeditionsmobil Allrad-Wohnmobil von Füss
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