Kabinen müssen nicht immer aus Sandwichmaterial bestehen. Die Stealth von Camp Crown wird aus Sperrholz gebaut – und das in Serie. Zweitägige Testfahrt

Tarnung ist alles. Schließlich will man ja in der Siedlung nicht gleich als Ökospinner in Verruf geraten. Wie klingt das auch: „Unsere neue Wohnkabine wurde aus nachwachsenden Rohstoffen produziert.“? Das weckt ja eher Assoziationen wie Birkenstocksandalen vor Zirkus­wagen statt Gedanken an eine kantige Offroad-Box für den fetten Pickup in der Hauseinfahrt. Was ein Glück, dass die Außenhaut der Stealth sehr ausgiebig mit der Großformat-CNC-Fräse in Kontakt gekommen ist und so gar nicht nach Sperrholz-Kanten-DIY-Bauweise aussieht.

Sandwichmaterial aller Art hat für den Bau von Wohnkabinen zahlreiche Vorteile, das spätere Recycling aber ­gehört zu den Schattenseiten dieser Bauweise. Klug verarbeitetes Sperrholz ist bei vergleichbarer Stabilität in dieser Größenordnung nicht wesentlich  schwerer, bietet eine ausreichende Wärme­dämmung und ist obendrein kostengünstig. Grund genug für das Wohnkabinencenter, der Eigenmarke Camp Crown diese Holzkabine ins Portfolio zu ­stellen. Wir fuhren Baunummer eins.

EXPLORER - Ausgabe 2019-03
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