Ostmarokko hat was, das steht fest. Die Leute freundlich, die Gegend karg, aber wunderschön, die Zahl der Touristen überschaubar. Und auch eine der wohl schönsten Pisten liegt dort: Von Boudnib zum Erg Chegaga, rund 100 Kilometer Luftlinie, führt eine Route quer durch die Feslwüste, vorbei an Hochplateaus, durch ausgewaschene Flussbetten und eine bizarre Hügellandschaft. Eine Route mit Geschmack: immer wieder gute Piste zum vorankommen, dann Passagen, die von knifflig bis haarsträubend alles bereithalten. Je weiter südlich es geht, umso sandiger werden die windabgewandten Seiten der Felsvorsprünge, erste Dünenfelder werden sichtbar. An sich ein traumhaftes Revier zum frei stehen und übernachten, die nahe Grenze zu Algerien, und damit auch omnipräsente Militärposten, könnten aber zu einer kurzen Nachtruhe führen, das Übernachten in Grenznähe wird nicht so gern gesehen. Also geht es weiter bis zum Erg Chebbi, einem der zwei großen Dünen des Landes

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