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Zwischenstand: Rechts ist die Politur schon aufgetragen, gut zu sehen an der milchigen Oberfläche. Bei der Arbeit abschnittsweise vorgehen

Kratzer im Lack – Anleitung zum Lack polieren

Nach ein paar Saisons im Einsatz sehen viele Aufbauten nicht mehr besonders nobel aus, sondern tragen viele Kratzer in Lack und Gelcoat zur Schau. Sie zu entfernen, ist nur eine Sache des Fleißes. So geht es

Der eine trägt die Schrammen, Wunden und Scharten, die der Camper im Laufe seiner Jahre gesammelt hat, stolz zur Schau. Andere trauern den Zeiten nach, als der Wagen noch makellos und glänzend dastand. Klar ist: Wer mit seinem 4×4-Mobil die Straße verlässt, kassiert über kurz oder lang Macken an Karosse und Aufbau. Egal ob die vielen kleinen, harten Zweige der Mittelmeer-Macchia, kratzige Palmwedel oder tief herunterhängende Fichtenzweige in den Wäldern Nordeuropas – dauerhaft widersteht dieser Tortur keine Oberfläche. Nicht ohne Grund sind deshalb in der 4×4-Szene kratzfeste Nutzfahrzeuglacke oder Funktionsbeschichtungen beliebt, die mehr wegstecken können.

Die gute Nachricht für alle Fans des Glanzes: Eine Oberfläche lässt sich wieder aufarbeiten – wie oft, das hängt von ihrer Beschaffenheit und dem Grad der Aufarbeitung ab. Eine Politur ist nämlich kein pflegendes Wegstreicheln von Kratzern, sondern ein feiner Schliff. Die wenigen Mikrometer eines Pkw-Lacks sind also bei regelmäßiger Instand­setzung bald abgetragen, anders sieht es bei den Gelcoat-Oberflächen von (GFK-) Wohnkabinen aus. Deren äußere, meist weiße oder hellgraue Schicht aus eingefärbtem Polyesterharz ist nämlich erheblich dicker und verträgt dementsprechend häufiger eine Politur.

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