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Klare Sache – Holzoberflächen im Innenraum behandeln

Holzoberflächen im Innenraum wollen geschützt werden und sollen dabei gut aussehen. Die Auswahl an geeigneten Farben ist dafür ziemlich umfangreich. Ein Überblick

Egal wie martialisch, modern oder mitgenommen der eigene Camper von außen ausschaut, im Innenraum setzen die meisten Selbstausbauer auf Gemütlichkeit. Und die wird vor allem durch sichtbare Holzoberflächen transportiert. Der eine schreinert das Mobiliar gleich komplett aus Nadelholz, andere entscheiden sich für einen Mix aus farbigen Oberflächen und einzelnen Naturholz-Elementen, an Arbeitsplatte, Tisch und Fußboden beispielsweise. Zwar gibt es mittlerweile jede erdenkliche Holzsorte auch als Laminat-Oberfläche, egal ob als einfache (aber leichte) Folienbeschichtung oder als teures, kratzfestes Hochdruck-Laminat (HPL/CPL). Mit einem echten Furnier können diese pflegeleichten Materialien aber haptisch, optisch und olfaktorisch nicht konkurrieren.

Damit das Holz auch nach Jahren noch schön aussieht, kommt man um eine Beschichtung nicht herum. Nur wenige Sorten, darunter Teak oder Lärche, kämen – theoretisch – im Außenbereich sogar ohne Behandlung aus und sind deshalb beispielsweise als Bodenbelag gut geeignet. Bei Wandverkleidungen und Möbelteilen im Wohnraum geht es hingegen weniger um klassischen Holzschutz, also darum, das Material vor Fäulnis zu bewahren. Vielmehr stehen in einem Camper Aspekte wie optische Gestaltung, Schutz vor Verschmutzung/leichte Reinigung und Schutz vor -mechanischer Belastung durch Kratzer und tägliche Benutzung im Vordergrund. Dadurch, dass der Aktionsradius in einem Fahrzeug deutlich kleiner ist als daheim in der Wohnung, stößt man viel häufiger an Ecken an oder schrammt mit Ausrüstung am Mobiliar entlang.

 

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