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Gelungene Mischung: Der Land Cruiser ist praktisch möbliert, bietet dazu Chic und Charme

Geländewagenumbau – Vom Cruiser zum Camper

Einen Geländewagen zum Reisemobil umzurüsten, ist um ein Vielfaches schwieriger als bei einem Fahrzeug, das mehr Platz und Zuladung bietet. Wir begleiten den Umbau eines 1991er Land Cruiser HDJ 80 zum Zwei-Personen-Camper mit Strandambiente

Der hochgebockte, zum Zweisitzer umgerüstete Geländewagen mit Dachzelt, Markise und einem funktionalen Innenausbau ist für viele Globetrotter die Ultima Ratio, um in wirklich entlegene Gebiete zu reisen. Kein Wunder, ist der Wagen doch klein, containertauglich, vergleichsweise sparsam, komfortabel und unauffällig, dazu im Gelände jedem anderen Fahrzeug überlegen. Der einzige Grund, warum hierzulande zurzeit der Lkw Land Cruiser, Land Rover und Co. den Rang abläuft, ist der Preis: Gibt es einen gepflegten Laster mit wenigen Kilometern auf der Uhr schon für etwa zehn- bis 15.000 Euro, sind vergleichbar teure Geländewagen in aller Regel vernachlässigte, verrostete und verschrottungsreife Dinosaurier.

Es sei denn, man hat Glück, wie die Besitzer des Land Cruiser HDJ 80 in diesem Artikel. Zwar hat der Wagen schon ein paar 100.000 Kilometer auf dem Buckel, steht aber bei Karosserie und Innenraum gut da. Bei einem Schnäppchenpreis von 9.500 Euro gibt es keine andere Option, als zuzuschlagen. Schluss­endlich müssen noch einmal 15.500 Euro investiert werden, bis Lenny so dasteht wie auf den Bildern. Was bestätigt: Kleine Autos sind nicht automatisch günstige Autos, 30.000 Euro für ein reisefertiges, durchgechecktes ­Mobil werden immer wieder als Schallmauer genannt – aber auch die sind nur erreichbar, wenn man selbst Hand anlegt.

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