Sieben Lübecker Abiturienten schafften das, was fast unmöglich schien: Im umgebauten Schulbus durchreisten sie Amerika und erreichten ihr Ziel, Feuerland

Rückblick. Im August 2017 machten sich sieben Lübecker Abiturienten auf den Weg. Ihre Route, wie bei so vielen Overlandern: von Alaska nach Feuerland. Ihr Ziel zu erreichen schien fast unmöglich, zu teuer würde die Überführung über den Panama-Kanal sein, schließlich würden sie mit einem alten Schulbus unterwegs sein, der gleichzeitig auch noch mit ordentlich Kraftstoff versorgt werden will. Drei Wochen lang bauten sie den Bus um, statteten ihn mit einer Küche, Sofa, Bad und Stockbetten aus, bevor sie zu siebt ihr Abenteuer in Alaska begannen. Zwar wollten sich die Jungs grob an der Panamericana entlang hangeln, doch Geheimtipps von Einwohnern der bereisten Regionen waren immer willkommen, weshalb sie sich gerne auf Abstecher einließen. Ein Highlight der Reise wurden die Polarlichter, wie die Lübecker in einer Dokumentation dem NDR erzählten.

Drei Wochen lang bauten die sieben Abiturienten einen Schulbus zum Reisemobil um

Mit einigen Lasten hatten sie zu kämpfen, so mussten sie den 14 Tonnen schweren Bus aus dem Sand befreien, zudem prangte in der Frontscheibe ein Riss, sie musste ersetzt werden. Immer wieder mussten sie selbst Hand anlegen, um das zwölf Meter lange Fahrzeug zu reparieren. Zu diesem Zeitpunkt waren sie noch zu siebt, viel Zeit verbrachten sie gemeinsam beim Surfen, doch das sollte sich bald ändern. Zwei von ihnen brachen die Reise frühzeitig ab, ihre Freundinnen warteten zu Hause – zurück blieben noch fünf der Abiturienten.

Panamericana zu fünft

Ab Los Angeles reisten sie zunächst zu fünft weiter

Ab Januar würden zwei weitere von Belize aus ihre Freundinnen besuchen. Blieben noch drei, um in den nächsten Wochen den Bus weiter gen Süden zu bringen. Lange sollten sie nicht allein sein, ab Kolumbien reisten sie sogar zu acht. Drei weitere Freunde würden sie ab sofort begleiten, einer bis nach Lima, die beiden anderen bis nach Feuerland.
Nach 9,5 Monaten und rund 45.000 Kilometern erreichten sie ihr Ziel Ushuaia. Ihnen stand nun die Heimreise bevor, ihr Bus fand sein neues Zuhause vorerst in Uruguay.

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