Aus der Schule in den eigenen Schulbus, Teil 3: Von Los Angeles nach Mexiko

(og) Auf dem Weg nach Süden haben die sieben Jungs San Francisco hinter sich gelassen. Das nächste Ziel: Los Angeles. Auf dem Weg dorthin nahmen sich die Lübecker sehr viel Zeit dafür, gemeinsam surfen zu gehen. Viel Gelegenheit wird es dafür in Zukunft nicht mehr geben, denn in Los Angeles haben drei der Freunde den Bus verlassen. Nachzügler Lukas ging, da er nur sechs Wochen in den USA eingeplant hatte und die große Stadt an der Westküste einen guten Abschluss bot. Auch Samuel und Anton beendeten den Roadtrip vorzeitig. Sie haben beide Freundinnen in Deutschland, in dem Alter ist das schon für sich Grund genug. Allerdings beginnt für Anton auch das Studium in Berlin, Samuel möchte stattdessen lieber mit seiner Freundin zu einem Motorradtrip durch den Vietnam aufbrechen. Übrig bleiben fünf. Deren Kurs soll sie weiter Richtung Süden führen. Nachdem eine gerissene Frontscheibe ersetzt wurde, geht es in Richtung mexikanischer Grenze.

Nach einer sehr kurzen Nacht geht es früh am morgen zur Grenze. Schnell wird aber klar, dass es mit der Überfahrt nichts wird. Abgewiesen – mit der Begründung, der Bus bräuchte ein Permit. Den Jungs bleibt nichts anderes, als umzukehren. Neuer Plan: neuer Grenzübergang. nächsten Grenzstation versuchen. Zwischendurch schieben zwei der Mitreisenden noch ein paar Tage Bekanntenbesuch in FLorida ein und lassen die übriggebliebenen Drei mit Reparaturen und Wartungsarbeiten am Bus zurück. Dicke Luft ist programmiert, zumal die Umstellung auf eine kleinere Mannschaft an sich schon Probleme machte.

sevendownsouth USA

Die zwei Nächte nach der Rückkehr von John und Rombout aus Florida sorgten aber wieder für Entspannung und so heißt es wieder: Kühlergrill Richtung Mexiko. Eigentlich ist kein Permit für Privatwagen nötig, also sollte es doch klappen – die Beamten an der neu gewählten Station sehen das ähnlich und schicken die Schulfreunde weiter. Manchmal braucht man eben etwas Glück.

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