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Starke Überschwemmungen im Krüger-Nationalpark

Krüger-Nationalpark

Heftige Regenfälle im Südosten Afrikas sorgten dafür, dass der Krüger-Nationalpark auf unbestimmte Zeit geschlossen werden musste. Mehrere Camps in dem südafrikanischen Nationalpark wurden aufgrund von Überschwemmungen evakuiert. Zugänge für Touristen wurden gesperrt, unter anderem der beliebte Zugang Crocodile Bridge. 

Park wahrscheinlich noch lange Zeit gesperrt

Da der nördliche Teil des Krüger-Nationalparks weiterhin unzugänglich ist, bleiben laut der Parkverwaltung SANParks vor allem in diesem Bereich alle Tore geschlossen. Dort seien die Schäden besonders groß: Straßen wurden überflutet, beschädigt und zum Teil vollständig zerstört.
Die Parkverwaltung geht davon aus, dass Teile des Parks noch für Wochen, wenn nicht sogar Monate, gesperrt sein werden. Zudem warnen die Behörden vor Gefahren durch Wildtiere. Krokodile und Flusspferde könnten infolge übergetretener Flüsse in bewohnte Gebiete gelangen.

Auch die Nachbarländer sind betroffen

Am 18. Januar 2026 rief in Südafrika die Regierung den nationalen Notstand aus. Betroffen sind vor allem die Provinzen Limpopo und das angrenzende Mpumalanga im Nordosten des Landes. Auch in den Nachbarländern Simbabwe und Mosambik verursachten die extremen Regenfälle starke Verwüstungen, Sturzfluten und Erdrutsche. Mehr als 100 Menschen starben, Hunderttausende mussten fliehen und werden teils noch immer vermisst.