Mit Sandblechen kommt man auch von tückischem Boden (hier: Treibsand) wieder frei

Fundament im Sand: die richtige Anwendung von Sandblechen

Sandbleche sind eine Universal-Anfahrhilfe und gehören in jedes Allrad-Mobil. Bei der Nutzung gibt es aber ein paar Dinge zu beachten

Sich in weichem Sand festzufahren, wird passieren, so viel ist sicher. Und wenn Luftdruck absenken, der Einsatz von Differentialsperren und Schaukeln nicht mehr helfen, dann müssen die Sandbleche ran. Keine große Sache, wenn man ein paar Kleinigkeiten beachtet. Welches Produkt man dabei einsetzt, ist erst einmal unerheblich. Vielmehr lautet die erste Frage: Sollte die Vorder- oder die Hinterachse unterstützt werden?

Das hängt vor allem von der geplanten Fahrtrichtung ab. Das Drehmoment der Räder kann nämlich dafür sorgen, dass ein Board beim Anfahren hochschlägt und beispielsweise direkt die Ablassschraube des Dieseltanks erwischt und abreißt. Je länger und scharfkantiger das Board, desto größer die Gefahr. Deshalb gilt grundsätzlich: Langsam fahren! Nicht nur, dass durchdrehende Räder keinen Vortrieb bringen, auch beschädigen sie jedes Sandboard. Das klassische Blech bekommt nur ein paar Kratzer vom dazwischenliegenden Sand, auf Spritzgussboards schmelzen in kurzer Zeit die Rillen und Zähne.

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