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Südlich von Përmet: Noch gestaltet die Vjosa ihr Flussbett selbst

Albanien – Sintflut im Paradies?

Von der Südküste ins albanische Hochgebirge: Auf Erkundungsfahrt entlang der Vjosa, in einer der letzten naturbelassenen Mittelmeer-Flusslandschaften, bedroht von einem zweifelhaften Infrastrukturprojekt

Was ein wilder Fluss genau ist und wie er sich durch die Landschaft arbeitet, weiß eigentlich erst so richtig, wer einmal an der Vjosa entlanggefahren ist. Dort, wo man mit dem Camper unter dem Nachthimmel am silbern glänzenden Fluss in seinem steinernen Bett unter hohen Bergflanken stehen und vielleicht am nächsten Morgen sogar ausgiebig durch sein klares, kaltes Wasser schwimmen kann.

Sprichwörtlich ungezähmt fließt diese Vjosa – von keinem künstlich errichteten Hindernis gebremst – dem Boden des griechischen Epirus entspringend, vom Südosten Albaniens nach Nordwesten, in die Lagune von Vlorë. Ein Paradies, das es womöglich nicht mehr lange geben wird.

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