namibia offroad mit camper

Offroad Reiseziel Namibia: Vom Kunene zum Khowarib

Im äußeren Nordwesten wird das ohnehin schon dünn besiedelte Namibia endgültig einsam. Obwohl eigentlich nur aus Sand und Stein bestehend, hält die Region faszinierende Orte und außergewöhnliche Begegnungen bereit. Ein Abenteuerland, das es sich mit dem Camper zu erarbeiten gilt

Steinrippen, Dünenfelder, bunt schattierte Flächen liegen, einer abstrakten Collage gleich, nebeneinander. Eingeschnittene, bizarr gewundene Flussläufe nagen sich durch graubraune Felszüge. Nichts gibt dem Auge einen Maßstab: keine Häuser, keine Straßen, keine Bäume oder Felder. Erst bei maximaler Vergrößerung und nach langem Suchen lassen sich auf Luftbildern feine Linien entdecken: Fahrspuren inmitten des Nichts.

Wüste, Weite, Einsamkeit – Namibias Kaokoveld und Damaraland sind außergewöhnlich, und der Nordwesten des Landes ist damit ein Traumziel für Offroadreisende. Das explorer-Team hat sich in zwei robusten Toyota Land Cruisern mit Dachzelten auf den holprigen Weg gemacht, der Faszination dieser lebensfeindlichen Gegend auf die Spur zu kommen. Abseits von Namibias bekannten und leicht erreichbaren Zielen bedarf eine Reise in die entlegeneren Ecken etwas mehr Vorbereitung und Flexibilität. „Es ist der Beginn der Regenzeit. Stellt euch darauf ein, dass ihr mal zwei, drei Tage warten müsst, wenn einer der Flüsse Wasser führt. Vergangenes Jahr haben wir wieder ein Auto verloren, weil der Fahrer versuchte, einen Flusslauf zu queren“, gibt uns der Fahrzeugvermieter einen nachdrücklichen Ratschlag mit auf dem Weg. Dass er einige Wochen später mehrere Autos, die längst zurück sein sollten, vermissen wird, weiß er in diesem Moment nicht. Teile Namibias werden die stärksten Regenfälle seit mehr als einem Jahrzehnt erleben.

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