Mit “Lola” setzen die niederländischen Zeltanhänger-Experten auf eine unkonventionelle Aufbaumethode: aufblasen.

Nur wenige Minuten sind nötig, um das neueste Modell des niederländischen Unternehmens Campooz aufzubauen. Klingt nach unspektakulärem Zeitaufwand? Ist es auch. Das Besondere ist nicht die Aufbaugeschwindigkeit, sondern die Aufbauart von “Lola”: das Zelt ist aufblasbar und mit einer 30 Meter langen Röhre ausgestattet, die es in seine Form bringt.

Gefüllt wird die stabile doppelwandige Röhre über einen wiederaufladbaren, 12 Volt starken Kompressor. So entfaltet sich zum einen der Schlafbereich auf der Anhängerfläche, mit einer Liegefläche (Kaltschaum-Matratze) von 1,60 x 2 Metern Größe und einer Sitzhöhe von bis zu einem Meter. Zusätzlich entsteht beim Aufblasen ein Wohnraum von 2 x 2,25 Metern bei einer Stehhöhe von bis zu 2,20 Metern. An dessen Seiten geben große Fenster den Blick nach draußen frei, wer abends Licht benötigt, findet am Zelt zwei Reißverschlüsse für den Stromzugang. Insektengitter versperren Ungeziefer an den Zeltöffnungen den Weg.

Wem der Platz im Wohnraum nicht genügt, kann die fünf Meter breite Markise ausklappen, die man mit Hilfe von Bambusstöcken und Abspannleinen stützt. Insgesamt bringt Lola 70 Kilogramm auf die Waage. Der Verkaufspreis in den Niederlanden liegt bei 8.545 Euro.

Außer dem Modell “Lola”, das 2018 neu ins Sortiment kam, hat Campooz die Zeltanhänger Lazy Jack und Fat Freddy II im Programm.

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