Ab 2022 sollen laut VW und Ford erste gemeinsam entwickelte Fahrzeuge auf den Markt kommen. Im Fokus: leichte Nutzfahrzeuge wie Pickups und Transporter

Die Zukunft von leichten Nutzfahrzeugen wollen die Großkonzerne Volkswagen und Ford nun gemeinsam angehen. So gab Ford-Chef Jim Hackett bekannt, dass beide Unternehmen festgestellt haben, dass auch das Interesse anderer Fahrzeughersteller an ihrer Branche wächst. Als Konsequenz schließen sich VW und Ford zu einer globalen Allianz zusammen: Künftig werden sie Pickups und Transporter gemeinsam fertigen – die ersten entwickelten Fahrzeuge sollen jedoch frühestens 2022 auf den Markt kommen, die Produktionsorte sind noch nicht bekannt. Dabei wird Ford seine Erfahrung in den Bereichen Pickups und Lieferwagen in die Kooperation einbringen, VW seinen Stadtlieferwagen. Die aus der Allianz entstandenen Fahrzeuge sollen laut der Hersteller unter getrennten Marken auf den Markt gebracht werden. Sie erhoffen sich, dass die Zusammenarbeit ab 2023 ihr operatives Ergebnis vor Steuern verbessert.

Dennoch werden die Unternehmen weiterhin als Konkurrenten agieren, selbst wenn weitere Kooperationen im Gespräch sind, beispielsweise eine Allianz für Elektrofahrzeuge und autonomes Fahren. In erster Linie soll die Kooperation der Kostenersparnis bei Entwicklung und Bau der leichten Nutzfahrzeuge dienen.

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