Hinter der frischen Optik des Transporters verbirgt sich auch ein Schwung neuer Technik und Assistenz-Systeme. Der Antriebsstrang jedoch bleibt der gleiche – und mit ihm das 4×4-System

Die neuste Version des Renault Master ist mehr als nur ein Facelift: der neue Lastesel wird fortan serienmäßig mit der Stabilitätskontrolle extended grip, einem Notbremsassistenten sowie einem Spurhaltewarner ausgeliefert. Die Einparkhilfe, elektrische Servolenkung, Berganfahrhilfe, LED-Tagfahrlicht und eine Rückfahrkamera runden das Sicherheitspaket ab. Auch im Fahrerhaus haben einige Innovationen Einzug gehalten: ein Multimedia-Touchscreen, ausziehbare Arbeitsflächen und eine Induktionsfläche zum Laden von Smartphones verwandeln den Innenraum in ein regelrechtes Büro. Bis zu 105 Liter Stauraum für Unterlagen und Utensilien sollen sich im Fahrgastraum befinden. Der Master ist mit Front- oder Heckantrieb lieferbar, mit Kastenaufbau als Fahrgestell oder als Doppel- oder Einzelkabiner, jeweils in zwei verschiednen Radständen: 3,68 Meter oder 4,33 Meter. Sein zulässiges Gesamtgewicht beträgt je nach Variante bis zu 3,5 oder 4,5 Tonnen (Heckantrieb). Die Spitzenmotorisierung der Motorenpalette bezieht seinen Dieselkraftstoff aus einem 105 Liter fassenden Tank und leistet dank eines Biturbos aus 2,3 Litern Hubraum 170 PS bei 380 Newtonmetern Drehmoment. Das Triebwerk erfüllt die Abgasnorm Euro VI. Alternativ ist die Version Z.E. mit reinem Elektroantrieb verfügbar – für die große Offroad-Reise derzeit noch nicht interessant. Ein manuelles oder automatisiertes Sechsgang-Getriebe verbindet den Motor mit dem Antriebsstrang. Der Basispreis für einen Zweirad-getriebenen Kastenwagen liegt bei 29.600 Euro.

Allrad wie immer

Ab Werk kann auch die jüngste Version des Renault Master sowohl mit Differentialsperre, als auch mit dem bewährten Allradantrieb aus dem Hause Oberaigner geordert werden. Die Umrüstung des französischen Kastenwagens erfolgt, wie gewohnt, im Obereigner-Werk Rostock-Laage. Es würden lediglich kleinere Änderungen vorgenommen, berichtet Andreas Ineichen, Bereichsleiter für den Vertrieb. So erhält die zukünftige Generation ein anderes Steuergerät und eine neue Konsole im Innenraum zur Bedienung der Allrad- und Untersetzungsfunktionen. Die ersten Fahrzeuge werden bereits umgerüstet.

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