Nachdem die Kabine vom Fahrgestell gehoben ist, bieten sich beste Möglichkeiten, um Umbauarbeiten am Rahmen vorzunehmen. Bei 16 Grad Außentemperatur ging es los.

Das Schlimme an einem Lkw ist: im und am Rahmen ist eine ganze Menge Technik verbaut. Das Schöne am Lkw ist: man kann beinahe alles nach belieben umbauen, zahlreiche vorbereitete Löcher am Leiterrahmen bieten die Möglichkeiten für ein großes Puzzle für Erwachsene. Bei UMa steht diese Arbeit aus zwei Gründen an: zum einen soll der Hilfsrahmen umstrukturiert werden, er ist zum Großteil ein Überbleibsel des Vorgänger-Fahrzeuges und trägt zu hoch auf. Tiefergelegt wird er aber wiederum mit dem Dieseltank und dem Batteriekasten kollidieren, ein Tausch des Tanks wird damit nötig. Zum anderen soll die Gasanlage von zwei Flaschen auf einen Tank umgebaut werden und der Wassertank – ebenfalls ein Relikt des Vorgängerfahrzeuges – größer werden und einen besseren Platz finden.
Lange Rede kurzer Sinn: einen ganzen Tag lang wurde abgeschraubt und demontiert, jede getrennte Leitung bekam an beiden Seiten eine Markierung – damit das Puzzle am Ende wieder richtig zusammenwächst.
Zum Ende des Wochenendes ist bereits wieder Aufbauarbeit angesagt. Die (neuen) Starterbatterien werden zukünftig direkt hinter dem Fahrerhaus stehen, die zwei Jahre alten großen Startblöcke dienen zukünftig als Pufferbatterien für die Seilwinde und haben ihren Platz mittig im Rahmen gefunden, direkt über der Winsch, hinter der Hecktraverse.
Die Druckluftkessel wanderten neben die Hinterräder und der Luftfilterkasten hoch an den Dachträger. Nun müssen neue Luftleitungen verlegt werden, Kabel zwischen den Batterien und dann ist das Kellergeschoss aufgeräumt. Vielleicht hält das frühlingshafte Wetter ja noch bis dahin durch.

1. Teil der Umbaumaßnahme
2. Teil der Umbaumaßnahme
3. Teil der Umbaumaßnahme
4. Teil der Umbaumaßnahme
5. Teil der Umbaumaßnahme