Das 14. Globetrotter-Rodeo am Erzberg litt unter schlechtem Wetter, lockte aber dennoch hunderte Overlander und Offroader in den Osten von Österreich

(hb) Das Globetrotterrodeo am Erzberg bot am vergangenen Wochenende wieder ein breites Programm rund um das Thema Offroad und Reisen. Von den ganz kleinen Offroadern für die Großen bis hin zu ganz großen Prototypen, die auch die Kleinen sehr spannend fanden, bot das Rodeo wohl alle Zwischentöne. In insgesamt drei unterschiedlichen Offroad-Zonen konnte das eigene Fahrzeug ausgiebig im Gelände getestet werden oder man versuchte sich als Offroader in den von den Austellern gestellten Fahrzeugen. Aktuelle Modelle wie die Mercedes X-Klasse standen ebenso zur Verfügung wie ein Tatra als 6×6-Oldtimer. Kulinarisch wurde einiges aus der steirischen Küche geboten, parallel wurden zahlreiche spannende Programmpunkte geboten: Es gab spannende Reiseberichte aus Südamerika, Afrika und Sibirien, dazu praktische Lehrgänge zum Thema Seilwinde, Erste Hilfe unterwegs oder auch zum Amateurfunk. Die Möglichkeit an einem Offroadkurs teilzunehmen, rundete das Programm ab. Leider spielte das Wetter im Gegensatz zu den vergangenen drei Jahren nicht mit, bereits Freitag zur Mittagszeit zog es sich zu und es regnete durchgehend und teils recht ergiebig bis zum Sonntag. Das tat der allgemeinen Stimmung aber keinen Abbruch, allenfalls die Anzahl der Tagesbesucher war eher gering. Die „Gatschfahrer“ (Gatsch =Schlamm) störte der Regen schon vom Prinzip her nicht, denn wenn es trocken ist, staubt es nur. Durch den Regen war aber an den Ständen reichlich Zeit für ein ausgiebiges Gespräch und eine tiefergehende und fachgerechte Beratung durch die vielen Aussteller. Und so waren auch die spannenden Vorträge im großen und trockenen Taubenreuther-Zelt gut besucht und teilweise war sogar kein Sitzplatz mehr zu bekommen. Nächstes Jahr scheint dann ganz sicher wieder die Sonne auf dem einzigartigen Erzberg!

Warenkorb