Zum dritten Mal wird Enkirch an der Mosel zum Austragungsort des Fernreisemobiltreffens, welches dieses Jahr zum 39. Mal stattfindet

Vom 31. August bis 2. September ist es wieder so weit: „Willys Treff“, wie es liebevoll von den Besuchern genannt wird, findet erneut auf dem 1,2 Kilometer langen Gelände an der Mosel statt. Jedes Jahr aufs Neue tummeln sich die unterschiedlichsten Fernreisemobile auf der Wiese nebeneinander. Von der Simson Duo bis zum riesigen Lkw ist alles mit dabei. Rund 1.000 Fernreisemobile waren es in der Vergangenheit, wie viele genau für dieses Jahr erwartet werden ist nicht bekannt, eine Voranmeldung gibt es nicht. Aber laut Norbert Lüdtke, Veranstalter des Treffens, sei der Platz immer voll und zu eng – trotzdem habe bisher jeder einen Platz gefunden.

Zwischen „Willys Team“ und der Enkircher Gemeinde herrscht eine enge Zusammenarbeit, „Jeder hilft mit!“ heißt es von Lüdtke. So werden zum Beispiel die Vorträge im sogenannten Bürgersaal des Ortes ausgetragen, bis dahin läuft man vom Campinggelände aus etwa zehn Minuten. Das sollte zeitlich eingeplant werden, um nichts zu verpassen. Zu den diesjährigen Vortragenden gehören Michaela und Thorben Schmitt, die über ihre zweijährige Reise von Alaska bis Feuerland berichten, welche sie mit einem Kind begonnen und mit zwei beendet haben. Familie Ivan, seit 2010 dauerhaft auf Reisen, oder Joachim von Loeben, mit dem Motorrad durch 111 Länder. Neben den Vorträgen werden auch wieder Workshops angeboten. Mit dabei ist ein Selbstverteidigungskurs für Fernreisende und ein Fotografiekurs. Außerdem erzählt Christian Ivan vom Reisen mit schulpflichtigen Kindern und worauf dabei zu achten ist. Für die kleinen Besucher gibt es erneut ein buntes Programm im Kinderzelt, während unter anderem für die Großen mit Amboss und Hammer ein nachtliches Schmieden veranstaltet wird.
Auch um das Veranstaltungsgelände herum lädt Enkirch mit seinem breiten Angebot an Unternehmungen zum Verweilen ein. Sei es ein Besuch des historischen Ortes, eine Wanderung durch das umliegende Weinberg-Gebiet, eine Radtour entlang der Mosel, vom Aktivsein bis zur Entspannung – hier findet jeder das Richtige für sich.

Die Gebühren betragen bei einer Ankunft vor Freitag 40 Euro. Beim Eintreffen am Freitag oder Samstag sind es jeweils fünf Euro weniger. Mit Zweirad oder zu Fuß liegen die Kosten jeweils bei der Hälfte. Bei Anreise mit Anhänger müssen 15 Euro zusätzlich gezahlt werden.

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