Der InReach Explorer ist ein Zwitter aus GPS-Tracker und Satelliten-Modem. Spannend für Traveller abseits populärer Routen.

Das Unternehmen Global SafeTrack Systems bietet mit dem DeLorme InReach Explorer ein handliches Gerät zur Kommunikation fernab von Handynetzen. Über das Iridium-Satellitennetzwerk können weltweit E-Mails und SMS  ausgetauscht werden, die Reiseroute kann online geteilt oder per SOS-Taste ein Notruf ausgelöst werden. Dieser wird mit Positionsdaten an Geos weitergeleitet, die dann den Rettungseinsatz koordinieren. Außerdem kann der Notruf an eine vorher definierte E-Mailadresse gesendet werden. Wer in einer Gruppe reist, kann auch intern umHilfe rufen: Die Navigationsfunktion auf dem InReach Explorer führt die Helfer dann zur Unglücksstelle. Die Kommunikation läuft ausschließlich über Textnachrichten mit 160 Zeichen. Per Bluetooth kann allerdings auch ein Smartphone verbunden werden, dann ist das Schreiben komfortabler.

Damit sind die Möglichkeiten jedoch noch nicht ausgeschöpft: Mit dem ProteGear VesselTrack bietet das Unternehmen des Weiteren die Möglichkeit, die Positionsdaten online einzusehen und automatisch zu überwachen. So können virtuelle Zäune definiert werden, bei deren Verlassen automatisch Alarm ausgelöst wird.

Dank integriertem GPS, Lagesensoren und Wegepunktnavigation kann das InReach Explorer auch als Backup beim Ausfall der Navigationsektronik dienen. Der Akku soll laut Herstellerangaben drei Wochen halten. Das InReach Explorer kostet 369 Euro. Dazu kommt noch der Datentarif von 46 Euro monatlich. ProteGear bietet aber auch die Möglichkeit, das Gerät inklusive Datentarif für 89 Euro im Monat zu leihen. Bei Nichtgebrauch im Standby kostet es nur 5 Euro pro Monat.

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