Deutschlands meistverkaufter Pickup wurde umfassend aktualisiert. Mit neuem Motor, neuem Automatikgetriebe und frischem Design im Detail soll er dem wachsenden Erfolg von X-Klasse und Amarok etwas entgegensetzen

Der König ist tot, lang lebe der König. Seit Jahren führt der Ford Ranger die Zulassungsstatistik bei den Pickups an. Nicht weil er besonders billig ist (der Hilux ist 3.000 Euro günstiger und 30 PS kräftiger), oder besonders edel verarbeitet (hier führen VW und Mercedes mittlerweile klar das Rudel an). Aber vielleicht schwingt beim Ami noch am ehesten die Aura des Cowboys mit, der 3,2 Liter- Turbodiesel war ein rauher, zupackender Geselle und die Zuladung auf der Ladefläche gehörte zu den besten auf dem Markt. Aber seien wir ehrlich, im Innenraum war der Ford doch eben noch sehr amerikanisch, wenngleich es erst vier Jahre her ist, dass der kleine Ford-Pickup frisch gestriegelt wurde.

Nun also ein neues Facelift, genau gesagt sogar zwei. Im Sommer diesen Jahres soll auch der Raptor in Deutschland auf den Markt kommen, die potente Version des Ranger. Im Gegensatz zu diesem bösartig dreinblickenden Gefährt mit edlem Fox-Fahrwerk muss man beim Standard-Ranger schon sehr genau hinschauen, um ihn als Neuheit zu erkennen. Die Front ein wenig verändert, das Cockpit aufgehübscht – die entscheidenden Veränderungen finden unter der Haube statt. Ford streicht die 3,2 Liter große Topmotorisierung und ersetzt sie durch einen 213 PS starken Vierzylinder mit zwei Litern Hubraum und zwei Turboladern. Wer lieber einen Zylinder mehr haben will muss sich sputen: Ford hat dem 200-PS-Motor noch eine Gnadenfrist bis zum Herbst gegeben. Die Abgase werden durch einen Partikelfilter und einen SCR-Kat mit AdBlue-Einspritzung geschickt, maximal 228 Gramm CO2 sollen bei der Topmotorisierung noch aus dem Endrohr herauskommen, bei einem Verbrauch von neun Litern Diesel auf 100 Kilometern.

Dass der Pickup nicht all zu durstig ist, soll auch die neue 10-Gang-Automatik helfen zu zügeln, wer lieber manuell schaltet, hat nur sechs Gänge zur Wahl. Die Differentialsperre an der Hinterachse gibt es, wie bislang üblich, in den unteren Ausstattungsreihen als Option, ab dem Wildtrak gehört sie zur Serie. Dieser kostet dann aber auch schon 47.500 Euro, während am unteren Ende der Preisliste das Basismodell mit Einzelkabine bei 33.100 Euro startet. Im Vergleich zum Vorgänger sind das 2.000 bis 4.000 Euro mehr. Dafür gibt es nun einen ganzen Schwung elektronischer Fahrassistenten zur Wahl, ein schlüsselloses Schließsystem mit ein programmierbaren Fahrer-Paramtern und die heute übliche Konnektivität inklusive WLAN-Hotspot. Interessant: Ein Noise-Cancelling-System soll den Schall im Fahrerhaus aktiv senken helfen, auch ein verbessertes Fahrwerk könnte dafür sorgen, dass der Langstreckenkomfort im Ford spürbar steigt.

Der neue Ford Ranger Wildtrak 2019
Der neue Ford Ranger Wildtrak 2019
Der neue Ford Ranger Wildtrak 2019
Der neue Ford Ranger Wildtrak 2019
Der neue Ford Ranger Wildtrak 2019
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