China hat für ausländische Touristen eine Zugangssperre für Tibet verhängt. Bis zum 1. April gilt das vorübergehende Reiseverbot in die autonome Region

Am 10. März 2019 jährt sich der Tibetaufstand zum 60. Mal und damit auch die Flucht des Dalai Lama ins indische Exil. Nachdem im März 2008 Mönche seiner Flucht gedachten, kam es in der Hauptstadt Lhasa zu schweren Ausschreitungen. Generell treten zum Jahrestag immer wieder Spannungen auf, weshalb China nun ein Einreiseverbot für ausländische Touristen bis zum 1. April verhängt hat.

In den letzten Jahren haben sich über 100 Tibeter selbst angezündet – aus Protest gegen die chinesische Politik in den tibetischen Gebieten. Dass China den Touristen den Zugang zu dem autonomen Gebiet auf der durchschnittlich 4.500 Meter hohen Ebene vorübergehend verwehrt, ist jedoch nicht das erste Mal: bereits vor wichtigen politischen Treffen oder Jahrestagen hat das Land diese Einreisesperre zum „Dach der Welt“ verhängt.

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