Die Tropenkrankheit Chikungunya-Fieber breitet sich derzeit in Thailand aus. Betroffen ist vor allem der Süden des Landes

In Thailand breitet sich derzeit das Chikungunya-Fieber aus, eine Krankheit, die durch Stechmücken übertragen wird. Über 2.000 Krankheitsfälle sind bereits bekannt, betroffen ist besonders der Süden des Landes, unter anderem das beliebte Urlaubsziel Phuket und die benachbarten Regionen Songkhla und Pattani, zur malaysischen Grenze hin. Todesfälle wurden in diesem Jahr bisher noch nicht vermeldet.
Das Virus wird unter anderem durch die Gelbfiebermücke (mehr Informationen zu Gelbfieber in der Ausgabe 2017-04) und die Asiatische Tigermücke übertragen, die auch für die Verbreitung des Dengue-Fiebers verantwortlich ist.

Wer eine Reise nach Thailand plant und anschließend nach Malaysia weiterfahren möchte, sollte unbedingt an Mückenschutz und lange Kleidung denken, denn eine Infektion mit dem Virus kann weder durch eine Impfung noch durch Medikamente verhindert werden. Man kann lediglich die Symptome lindern, die sich durch Erschöpfung, Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Hautausschlägen äußern können. In dem Fall sollte man einen Arzt aufsuchen, auch wenn das Virus selbst nicht behandelt werden kann. Immerhin: Das Chikungunya-Fieber wird als nicht so gefährlich eingestuft wie das Dengue-Fieber (über das der EXPLORER in der Ausgabe 2018-05 berichtete). Im Normalfall klingen die Symptome ein bis zwei Wochen nach Ausbruch der Krankheit wieder ab.

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