Zu ersten Mal öffnet eine neue, regionale Offroad-Messe ihre Tore. Wir haben uns auf der 4×4 Rhein Waal in Kalkar einmal umgesehen

Tief im Westen, wo die Sonne verstaubt. Ist es besser, viel besser, als man glaubt. Sagte einmal Herbert Grönemeyer. Sang von fehlender Schminke und einem Pulsschlag aus Stahl. Eine vorgegriffene Hymne auf die neue Offroad-Messe am Rhein? Nun, zumindest der Lokalkolorit ist es auch bei der 4×4 Rhein Waal, mit dem hier Sympathiepunkte eingefahren werden – endlich eine Ausstellung in Reichweite! Wie immer, bei solchen Premieren, braucht es eine Startphase, auch bei Grönemeyers erster Tour wurden mehrer Konzerte mangels Interesse abgesagt. Da sieht es in Kalkar schon besser aus: eine große Auswahl an Ausstellern hat sich zur Premiere eingefunden und schon am Nachmittag des ersten Tages zeigten sich manche von Ihnen überraschend gut gestimmt. Zwar ist auf den Gängen nicht die Hölle los, aber wer kommt, bringt konkretes Interesse mit – und trifft auf Händler mit Zeit für eine ausführliches Gespräch. Allen aber ist klar: noch reicht die Auswahl nicht, um Besucher von weiter her anzulocken, es kommen vor allem Besucher aus dem Umkreis und den nahegelegenen Niederlanden.

Was auch noch nicht gut klappt: die Integration der Außenfläche – und das, obwohl am Premierentag strahlender Sonnenschein herrschte. Hier muss der Veranstalter die Besuchern noch besser anleiten, auch der zentrale Mittelgang in der sehr dunklen Messehalle wurde weniger gut besucht als die zwei äußeren Gänge. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Die 1. 4×4 Rhein Waal hat noch bis Sonntag 31. März 2019 – 17 Uhr geöffnet.

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