Wer auf seiner Seilwinde ein Kunststoffseil fährt, kann den nötigen Schäkel unverlierbar damit verbinden. Wir zeigen, wie es funktioniert

Wer sich heutzutage eine Seilwinde an Front oder Heck seines Reisemobils schraubt, für den ist diese weniger ein Hilfsmittel, um noch extre-mere, noch unwegsamere Ecken dieser Welt zu erreichen, als in erster Linie eine Absicherung des eigenen Handelns. Ein Problemlöser, wenn wir uns mal wieder bei der Bodenbeschaffenheit verkalkuliert oder zu mutig auf die rutschige Piste am Hang getraut haben. Um in solchen Momenten nicht lange suchen zu müssen sind bislang bei Windenseilen aus Draht in aller Regel schwere Windenhaken direkt am Seil befestigt, um mit einem Griff an der richtigen Stelle einpicken zu können. Das hat man auch bei der neuen Generation an Kunststoff-Windenseilen übernommen, dabei gäbe es hier eine erheblich bessere Lösung. Für moderne Windenseile kommt eine Faser zum Einsatz, die den meisten unter dem Markennamen Dyneema bekannt ist. Dieses hochfeste Polyethylen (UHMWP, Ultra-high-molecular-weight polyethylene) bietet eine Bruchlast und ein Dehnungsverhalten wie Draht, ist aber erheblich leichter und flexibler. Wie man sich einen Schäkel aus Dyneema selber spleißt und welche Vorteile er noch mit sich bringt, erfahren Sie im Heft 2019-06.

EXPLORER - Ausgabe 2019-06
Die Werkstattanleitung für einen Schäkel und weitere interessante Themen für Allrad-Globetrotter finden Sie in der Ausgabe 2019-06 des EXPLORER. Jetzt bestellen
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