Lithium-Batterien bieten in Reisefahrzeugen attraktive Vorteile: hohe Leistung, geringes Gewicht, kurze Ladezeiten. Doch haben die Speicher auch Nachteile? Wir geben Antworten – und einen Marktüberblick

In unserem Alltag sind sie seit Langem angekommen, eine Selbstverständlichkeit in jedem Mobiltelefon, Notebook, Akkuschrauber oder Fotoapparat. Nun setzt der Lithiumakku seinen Siegeszug auch bei den Fahrzeugen fort. Zu Hunderten stecken sie in Elektroautos, aber auch als Starterbatterie in Premiummodellen finden sie zunehmend Verwendung. Reisemobilhersteller listen die leichten Akkus mittlerweile häufig als Option, glücklich darüber, in der umkämpften 3,5-Tonnen-Klasse bei Bedarf ein paar Kilogramm abspecken zu können. Wir Kunden aber, wir bleiben skeptisch. Sehen vor allem die enormen Kosten – unter 1.000 Euro geht nichts – und denken uns: „Davon kann ich fünf normale Batterien kaufen.“ Und weil das rechnerisch korrekt ist, machen nur wenige den zweiten Schritt und entdecken die zahlreichen Vorzüge dieser neuen Technik. Vorteile, die den hohen Einstandspreis im Laufe der Jahre sogar wieder einspielen, auf das nutzbare Watt berechnet ist ein Bleiakku nämlich schon jetzt teurer als sein Lithiumkonkurrent.

Spricht man in der Fahrzeugausrüstung von Lithium-Ionen-Technik, ist fast ausschließlich der sogenannte Lithium-Eisenphosphat-Akku (LiFePO4) gemeint. Dessen positive Elektrode besteht aus Eisen, in anderen Anwendungsbereichen kommen auch Varianten mit Kobalt oder Mangan-Elektroden zum Einsatz.

Brauche ich dafür ein neues Ladegerät? Gibt es die Akkus auch mit 24 Volt? Was ist Batteriemanagement?

EXPLORER - Frühling 2016
Zu all’ diesen Fragen – und noch vielen mehr, gibt das umfangreiche Dossier des EXPLORER Auskunft, inklusive einer vergleichenden Marktübersicht von 27 Akkus zwischen 50 und 200 Amperestunden Kapazität.Jetzt bestellen
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