Viel Wohnraum, ohne optisch und technisch viele Opfer zu bringen – Defender von Rasmus Törpsch ist ein ziemlich gelungener Reise-Offroader

Man muss sich seiner Sache schon ziemlich sicher sein, wenn man für seinen Traum einen Neuwagen zerschneidet. Rasmus Törpsch war sich sicher. Im September 2011 legt er zum ersten Mal Hand an seinen 130er TD4 Singlecab und trennt dem Wagen, der frisch vom Händler in seine Werkstatt rollte, ohne lange zu fackeln direkt Dach und Rückwand heraus. Gut, könnte man denken, Törpsch ist Ingenieur, der wird schon wissen, was er tut. Dreieinhalb Jahre Planung gingen diesem einschneidenden Moment voraus, beinahe jedes Detail hat der heute 34-Jährige zuvor durchgespielt. Rasmus Törpsch ist klar: „Der neue Wagen soll das maximal mögliche Reisefenster auf Island abdecken können.“ Auch das klingt nach einem guten Plan. Selbst die Besetzung des Beifahrersitzes passt fast ins Konzept: Die 32-jährige Juliane bringt ein 90er Defender-Cabrio mit in die Ehe. Aber hasst Kälte.

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