Ludwig Kreusel ist gern auch mal im Gelände unterwegs. Probleme machte der Sprinter dabei noch nie

Das Alles-drin-alles-dran-Fahrzeug

Einem Tüftler aus Süddeutschland gelingt die Quadratur des Kreises: ein Reisemobil für die gesamte Familie, offroadgängig und extrem leicht. Besuch bei einem akkuraten Projekt

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Ludwig Kreusel ist glücklich. Die Freude über sein Reisefahrzeug merkt man dem Bayern im Gespräch in jeder Minute an, während er begeistert durch seinen selbst gebauten Sprinter führt. Dabei schlug sein Herz jahrelang nicht für Kastenwagen, sondern für VW-Busse. „Seitdem ich 18 bin, fahre ich Bulli“, erzählt er. „Fahren“ ist allerdings untertrieben, „sammeln“ trifft die Leidenschaft des 35-Jährigen besser. Zu Hochzeiten besaß er 25 VW-­Busse, heute sind es immerhin noch fünf. Früher sei es ihm immer ums Tuning gegangen, schmunzelt er, möglichst tief mussten die Bullis liegen. „Dann bin ich in einen Syncro umgestiegen und war bekehrt.“ Statt zu tunen, fängt der gelernte Schreiner und Kfz-Meister an, an seinen VW-Bussen zu schrauben. Manche kauft er nur, um sie auszuschlachten, für andere fertigt er eigene Bauteile, die er dann lasern lässt. „Ich hab’ so ziemlich alles umgebaut, was ging“, erinnert er sich. Diese Entwicklung muss kennen, wer das ehrgeizige Projekt von Ludwig Kreusel verstehen will, das an diesem Sommertag auf einer Wiese in der Nähe von München steht.

Sein Besitzer hatte nach 17 Jahren mit und in den verschiedensten VW-Bussen die Nase voll vom ständigen Hin- und Herräumen, vom Raus- und Runterklappen und davon, Kompromisse zu machen. Außerdem ist Ludwig Kreusel mittlerweile verheiratet und hat zwei Kinder – zu viele Reisende für einen Bulli, wie er findet. Der Umstieg auf den Kastenwagen war eine Notwendigkeit, die erste Wahl fiel auf einen Iveco. „Das war eine Wanderdüne“, lacht er. Zu schwer, zu unhandlich im Gelände, weit entfernt von der Leichtigkeit eines Syncros. 

 

Ludwig Kreusel ist so überzeugt von seinem Fahrzeug,  dass er sich mit seinem Konzept selbstständig gemacht hat

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