VW Amarok: Nächste Generation kommt Ende 2022

Erweiterte Technikoptionen und erneuertes Design – Infos zum Nachfolger

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Der neue Amarok soll durch diverse Neuerungen im Gelände besser dastehen

Volkswagen verrät erstmals Details zu seinem überarbeiteten Pritschenwagen auf Ford Ranger-Basis. Nachdem die Produktion in Hannover im Sommer 2020 eingestellt wurde, findet sie weiterhin in enger Kooperation mit Ford in Südamerika statt. Das neue Fahrzeug wird mit 5,35 Metern zehn Zentimeter länger, der Radstand wächst im Vergleich zum ersten Amarok um 17,5 Zentimeter auf 3,27 Meter. Wie beim Vorgängermodell soll eine Europalette quer auf die Ladefläche passen, die genaue Höhe und Breite des Fahrzeuges sind in der Ankündigung nicht genannt.

Zur Wahl stehen vier verschiedene Dieselmotoren, auch ein Benziner ist außerhalb Europas erhältlich. Zwei oder drei Liter Hubraum bei vier oder sechs Zylindern sollen bis zu 1,2 Tonnen Zuladung und maximal 3,5 Tonnen Zuglast ermöglichen. Weitere Details zur Leistung und zur Getriebeart hat Volkswagen auf Anfrage nicht nennen wollen.

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Die Achsverschränkung des Amarok ist klassenüblich

Über 30 Assistenzsysteme sind verbaut – 20 mehr als beim vorherigen Modell. Die sollen das Fahrzeug sicherer und offroad-tauglicher machen. Die serienmäßigen LED-Scheinwerfer und AT-Bereifung sind ein nettes Extra. Bis zu 21 Zoll große Felgen sollen möglich sein – sinniger erscheint da die 255/70 R17 Bereifung der getarnten Fahrzeuge aus der Pressemitteilung. Ohne konkrete Zahlen zu nennen, spricht VW außerdem von einer erhöhten Wattiefe – die wird sich aber wohl ähnlich wie beim Ford Ranger bei etwa 85 Zentimetern bewegen.

Wie beim Vorgängermodell stehen beim Kauf Heckantrieb, zuschaltbarer oder permanenter Allradantrieb zur Auswahl. Bis der in Südamerika produzierte Allrounder allerdings in Deutschland zu haben sein wird, müssen sich Overlander noch bis zum Frühjahr 2023 gedulden müssen. Bei uns wird es ihn dann vorerst nur mit Doppelkabine zu kaufen geben.

 

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