Statt einer maßgeschneiderten Kabine sitzt auf dem Iveco Magirus ein über 20 Jahre alter Kühlkoffer

Die schwarze Krähe – ein ungewöhnliches Iveco Magirus Wohnmobil

Kristina und Alexander Gawronski gehen beim Ausbau ihres Reisemobils ihren ganz eigenen Weg: Schwarz und Gold soll es sein. Besuch bei einem ungewöhnlichen Projekt

Oft steht Kaja erst mal alleine herum. Obwohl sie sich so hübsch gemacht hat: schwarzes Kleid, Goldschmuck. Eigentlich elegant. Doch bei einer Größe wie der von Kaja kann das Ensemble zunächst auch mal etwas einschüchternd auf mögliche Neubekanntschaften wirken. „Die letzte freie Fläche, die auf einem Stellplatz vergeben wird, ist oft die ­neben uns“, erzählt Kristina Gawronski. Sie weiß mittler­weile: „Die Leute haben erst einmal Angst, wenn sie unseren großen schwarzen Lkw sehen.“ Kaja ist ein Iveco Magirus 110 16, das mobile Heim der ­Gawronskis – und im weitesten Sinne Familie. Kaja ist nämlich das schwedische Wort für die Turmkrähe, der Familien­name Gawronski leitet sich vom polnischen Wort Wron ab: die Krähe. 

 

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Auch die echten Rabenvögel werden in der Mythologie oft als Bedrohung angesehen, in Wahrheit sind sie jedoch sehr gesellige Tiere. Und so ist es auch mit dem reisenden Krähenschwarm: Sobald die erste Scheu der Nachbarn abfällt, entsteht auf dem Stellplatz trotz ­exotisch-martialischem Erscheinungsbild die ein oder andere Freundschaft. Was trotzdem bleibt, ist die ­Frage: Wieso lackiert man ein Reisemobil in Schwarz metallic? „Ich mag es dunkel und da wir ein großes Fahrzeug ausbauen wollten, beschlossen wir, dass wir es in dem Fall auch dunkel gestalten können“, erklärt die Kfz-Meisterin. „Ich wollte Schwarz und mein Mann Alex wollte Gold für die Akzente.“ Das Erscheinungsbild von Black Smoke Trucks – wie die Familie ihre Bauprojekte getauft hat – war schon immer schwarz-gold. Nach einem Magirus Deutz 130d9 und einem Magirus 80 16 mit Wohnanhänger als Kabine hinten drauf ist dies nämlich bereits das dritte Mobil der Familie. Dabei war es nie das oberste Ziel, mit ­einem Camper zu verreisen – im Vordergrund stand vielmehr das Lkw-Fahren.

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