Dank seiner angenehmen Maße und einem geringen Gewicht kommt der Dakar 693E auch noch an Plätze, die mit größeren Lkw nicht mehr erreichbar wären

Bocklet Dakar 693E – besser geht’s nicht?

Außen kompakt, aber innen vollwertige Wohnung – ein kaum zu lösender Konflikt. Bocklet pariert das Dilemma beim Dakar 693E mit einem ausfahrbaren Schlafzimmer. Probefahrt

Manche Entscheidungen trifft man nur einmal, die Wahl sollte also die richtige sein. Wer mindestens 338.000 Euro in die Hand nimmt, um sich ein Reisemobil zu kaufen, muss sich demnach schon sehr sicher sein, dass es passt. Ist es zu groß? Fährt es sich auf langen Strecken genauso gut wie in Geländepassagen? Reichen zwei Betten, oder braucht es doch noch ein drittes? Nimmt die Dusche nicht viel zu viel Platz weg? Heizen lieber mit Gas oder doch besser mit Diesel? Reicht ein Ersatzrad, oder doch lieber zwei?

Bei Bocklet in Koblenz scheint es so, als gäbe es das perfekte Mobil, um all diese Fragen zu beantworten: einen sieben Meter langen Siebentonner auf Basis des Iveco Daily 70S18. Wie der Leicht-Lkw es schafft, all diese auch gegensätzlichen Positionen zu vereinen? Schauen Sie selbst.

 

Nicht zu groß. Während der Fahrt

Beginnen wir beim Offensichtlichen. Mit 6,93 Metern Länge auf 3,87 Metern Radstand ist der Dakar 693E so kompakt und wendig, dass er im Stadtverkehr gut mitschwimmen kann, 2,2 Meter Breite und 3,2 Meter Höhe sind auch auf engen Bergstraßen nicht einschüchternd. Etwas weniger Höhe täte dem Iveco allerdings gut, schließlich sind 3,2 Meter das Maximalmaß, um beim ADAC den Wohnmobil-Schutzbrief nutzen zu können – beim Fahrverhalten gibt sich der 5,7 Tonnen schwere Wagen aber unauffällig und wenig kopflastig.

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